Personendaten

Pinkas Dank-Rubinfeld (Pius)

Nachname: Dank-Rubinfeld
Vorname: Pinkas
abweichender Vorname: Pius
Geburtsdatum: 6. Juli 1889
Geburtsort: Rybotycze (Österreich-Ungarn, heute Polen)
Familienstand: verheiratet
Eltern: Isak und Rachel, geb. Rubenfeld, D.
Verwandtschaftsverhältnis: Ehemann von Pessel D.
Adresse: Rudolfstr. 3
Kronenstr. 50
Beruf: Kaufmann, Textilwarenhändler (Inhaber eines Trikot- und Kurzwarengeschäfts, Rudolfstr. 3)
Emigration: Sommer 1939 von Polen nach Frankreich (Frankreich)
Deportation: 28.10.1938 Abschiebung nach Polen (Polen)
in Frankreich verhaftet und am 2.9.1942 über Drancy nach Auschwitz (Polen)
Sterbeort: Auschwitz (Polen)

Biographie

Pinkas Dank

Pinkas, hebräisch Pinchas, kam am 6. Juli 1889 im Städtchen Rybotycze im Karpatenvorland als Sohn von Isak Dank und Rachel (Ruchel), geborene Rubenfeld zur Welt. Der Ort liegt heute in Südostpolen, an der Grenze zur Ukraine, etwa 15 km südlich von Przemysl. Damals zählte das galizische Marktstädtchen, ausgesprochen „Ribotitsch“, zum Bezirk Dobromil in Österreich-Ungarn. In Rybotycze lebten um 1880 unter etwa 2.000 Einwohnern gut 450 Juden. Ein Isak Dank findet sich im Adressbuch von Galizien und der Bukowina (1913)1 als Eier-Händler en gros in Rybotycze – vielleicht der Vater.

Die jüdische Bevölkerung des Ortes war ausgesprochen chassidisch geprägt. Formale Bildung oder ein säkulares Studium spielten in solchen Gemeinden eine nachrangige Rolle, prägend war vielmehr ein Leben in Demut und religiöser Ergriffenheit und die Orientierung am „Tisch“ des „Rebben“. Der Name Pinchas ist ägyptischen Ursprungs („der Dunkelhäutige“) und erinnerte damals wohl auch an den vielbewunderten Rabbi Pinchas von Koretz, einen Zeitgenossen des Baal Shem-Tov.

Pinkas hatte mehrere ältere Geschwister, erwähnt sind Schewa, Marem, Sara Malka, Frimet und Avram. Mit drei oder vier Jahren dürfte der Junge in den Cheder gekommen sein, der mit dem „Alefbejs“ und dem Hebräisch der Gebetsliturgie begann und den 13-Jährigen als religiös mündigen Bar Mitzwa entließ. Parallel wurde eine öffentliche Schule besucht. Über seinen beruflichen Werdegang wissen wir nichts.

Am 14. Juli 1919 heiratete Pinkas in Zürich, wo Verwandte wohnten, Pessel (Paula), geborene Schächter, Tochter der Drezel (Dresel) Schächter. Pessel war am 1. Mai 1892 in Dobromil geboren. In ihrer Geburtsurkunde ist nur die Mutter eingetragen und der Zusatz „unehelich“. Der – zweifellos rituell angeheiratete – Vater wurde von Amts wegen einfach weggelassen. Pessel wuchs mit mehreren Brüdern auf, besuchte die Volksschule und wohnte vor der Ehe im galizischen Stary Sambor (heute Ukraine).

In der Schweiz lebte auch Pinkas' Schwester Schewa, geboren 1870 in Rybotycze. Sie hatte 1888 in Galizien Abraham Gablinger geheiratet2 und war mit ihm um 1900 nach St. Gallen, dann nach Zürich gezogen. Eine weitere Schwester, Marem, war verheiratet mit Markus Herz; das Ehepaar war ebenfalls in der Schweiz.

Im Herbst 1919 verließen die Eheleute Pinkas und Pessel Dank die Schweiz und zogen nach Karlsruhe. Ihr erstes Kind wurde am 18. Juni 1920 hier auf dem Friedhof der liberalen Israelitischen Gemeinde zu Grabe getragen. Es hatte noch keinen Namen erhalten. Der Kultusbeamte vermerkte „Frühgeburt, Vater Pinkas Dank“. Fortan blieb das Ehepaar kinderlos.

Dass die Beerdigung auf dem Friedhof der liberalen Israelitischen Gemeinde stattfand, bedeutet keineswegs, dass die Familie dem reformierten Kultus nahestand, vielmehr schlossen sich etliche altorthodoxe Familien der Hauptgemeinde an, hatten aber eigene Betstuben. Die Israelitische Religionsgesellschaft mit ihrer aufgeklärt-westlichen Anhängerschaft und äußerst „toratreuen“, zugleich der säkularen Bildung aufgeschlossenen Haltung hatte wenig mit dem Chassidismus des Ostens gemein und kam als Alternative oft nicht in Betracht. Der Absender eines im Generallandesarchiv (GLA) erhaltenen Briefs an Paula Dank, in dem die Zugehörigkeit ihres Mannes zur jüdischen Gemeinde bescheinigt wird, wirft ein Licht auf die religiöse Einstellung der Familie. Geschrieben hat ihn 1957 Menashe Klein, ein Rabbiner der chassidischen Bewegung Chabad Ljubawitsch um den charismatischen Rebben Menachem Mendel Schneerson in Crown Heights, Brooklyn, N.Y.

Die Beamten in der badischen Hauptstadt nannten Pinkas ähnlich wie die in Österreich-Ungarn Rubenfeld, Dank-Rubinfeld oder Rubenfeld „genannt Dank“. Da auch hier die rituell geschlossene Ehe seiner Eltern nicht voll anerkannt war, wurde ihm der Name der Mutter zugeordnet. Die Schreibung der Namen war übrigens nicht so fest, wie wir es heute gewohnt sind und war es über Sprachgrenzen hinweg auch nie. Für die Schreibweise „Rubenfeld“ mit -e- sprechen neben den späteren Adressbüchern einige Unterlagen in den überlieferten Akten im GLA und die Häufigkeit des Namens im damaligen Raum Przemysl. Die Betonung auf der ersten Silbe lässt den Unterschied zwischen -e- und -i- zudem unerheblich erscheinen. Ausweispapiere wurden in Osteuropa nicht selten von Beamten nicht-deutscher Muttersprache ausgestellt und unterlagen einer gewissen Willkür (so dass sich manchmal sogar Geschwister unterschiedlich schrieben). Bei dem Namensbestandteil „Rubin-“ ist etymologisch übrigens nicht an den Edelstein, sondern an den biblischen Patriarchennamen Ruben zu denken.

1921 finden wir im Adressbuch „Dank-Rubinfeld, Pinkas“ in der Kriegsstraße 76.II, im Branchenteil ist sein Geschäft unter „Rohprodukten“ aufgezählt, also in der Wiederverwertung von Altkleidern, Lumpen und Ähnlichem. Im selben Haus wohnte auch der Handelsmann Schaje Jakob Landmann. 1922/23 ist die Adresse Zirkel 12.I; im selben Haus ist auch der Milchhändler Moses Faß genannt. Im Adressbuch 1925 steht die Kriegsstraße 76 in der Rubrik „Kurz-, Weiß-, Woll-, Garn-, Strick-, Strumpf- und Posamentierwarengeschäfte“ und zugleich die Rudolfstraße 3.I in der Oststadt, unter „Rohprodukten“. Offenbar war das Ehepaar in beiden Branchen, der Altstoffverwertung und dem Textilhandel tätig, aber es wird sich anfangs um ambulante Geschäfte in bescheidenem Rahmen gehandelt haben. Denkbar ist, dass der Ehemann anfangs Altkleider und Lumpen sammelte, während die Frau mit Kurzwaren von Haus zu Haus ging. 1926 ist nur die Rudolfstraße 3.I mit Rohprodukten genannt. 1927/28 steht an derselben Adresse „Dank, Pius“, und 1928 erscheint das Geschäft auch unter „Textilwarengeschäfte“. In den Adressbüchern 1929-32 steht „Dank-Rubenfeld, Pius“, Anschrift unverändert, mit dem Zusatz „Bank: Ellern“ unter „Textilwarengeschäfte“, 1930/31 auch unter „Rohprodukten“. Ab 1932 ist die Anschrift Kronenstraße 50.I; das Haus gehörte „Nathan J. Homburger Witwe“, deren Mann dort früher eine Mehlhandlung innehatte; Hausverwalter war Ferdinand Homburger. Das Geschäft ist unter „Kurz- und Weißwarengeschäfte“ aufgeführt, aber auch unter „Handarbeiten/Kurzwaren“. Gelegentlich ist auch von „Dank, Pinkus“ die Rede.3

Die Akten im GLA4 bestätigen, dass die Danks seit etwa 1930 in Karlsruhe ein Kurz- und Weißwarengeschäft betrieben. Die kinderlosen Eheleute versorgten gemeinsam das Geschäft, das sich vermutlich in der Wohnung befand, die Frau kümmerte sich vorrangig um den „Detailverkauf“. Wenn der Mann auf Einkaufsreise war, machte sie alles allein. Erst jetzt gab es wohl einen bescheidenen Aufschwung; das Finanzamt Karlsruhe bescheinigte 1959, dass der Betrieb zwischen 1930 und 1938 jährlich um die 3-4.000 RM Gewinn versteuert hatte. Angestellte gab es offenbar keine. Nach den Reichstagswahlen 1933 und dem Machtantritt der Nazis wurde es für jüdische Geschäftsleute zunehmend schwer. Kunden blieben weg, immer neue Auflagen und gesetzliche Schikanen zehrten an der Substanz. Viele als Juden Verfolgte übersiedelten ins westliche Ausland, Amerika oder Palästina und fehlten nun selbst als Kundschaft.

Am 27. Oktober 1938 wurden landesweit jüdische Männer, die polnische Papiere besaßen – ohne unbedingt dort geboren zu sein – über die Grenze nach Polen abgeschoben. Polen hatte ihnen die Verlängerung ihrer Papiere verweigert, wenn sie länger als fünf Jahre außer Landes gewesen waren. Damit waren sie staatenlos und das Deutsche Reich nutzte die Gelegenheit, sie – in der Regel ohne ihre Familien – auszuweisen. Auch Pinkas wurde in dieser sogenannten „Polenaktion“ erfasst. Er und etwa 60 weitere Männer zwischen 16 und 60, viele Familienväter, wurden an diesem Tag „vom Verladebahnhof Karlsruhe nach Mannheim überstellt“, wo sie einige Stunden auf einen der Züge warten mussten, der sie etwa 800 km nach Nordosten an die Grenze zwischen Neu-Bentschen und Zbąszyń brachte.

Da ihnen die Einreise nach Polen erwartungsgemäß verwehrt wurde, mussten etwa 17.000 Menschen im polnischen Grenzgebiet ausharren – in Privatquartieren, Pferdeställen, Scheunen, einer alten Mühle, von Hilfsorganisationen notdürftig versorgt. Von dort schrieb Pinkas mehrfach seiner Frau nach Karlsruhe, wie sie später berichtete. Erst nach Monaten konnten die meisten Internierten nach Polen einreisen. Der 17-jährige Herszel Grynszpan verübte in seiner Verzweiflung über das Schicksal seiner Eltern in Zbąszyń am 7. November in Paris ein tödliches Attentat auf den deutschen Diplomaten vom Rath. Dies nahmen die Nazis zum Vorwand für den als „spontaner Volkszorn“ getarnten Pogrom am 9./10. November 1938, der für alle sichtbar die jahrhundertealte Koexistenz von Juden und Nichtjuden in der deutschen Gesellschaft in Frage stellte und einen letzten Auswanderungsschub verursachte, der die jüdischen Gemeinden weiter schrumpfen ließ. Nun löste Frau Dank das Geschäft nach und nach auf. Im Ende 1938 gedruckten Adressbuch 1939 ist die Wohnung Kronenstraße 50 noch erwähnt. Eine Akte des Bauordnungsamtes und Unterlagen über „Wohnraum jüdischer Eigentümer“ im Stadtarchiv zeigen, dass deren Räume parterre ehemalige Geschäftsräume waren: 2 Zimmer, Küche, Abort, insgesamt 70 qm. Im Seitengebäude hatte Moses Färber gewohnt, den allerdings auch die Abschiebung nach Polen traf; übrig blieben seine Untermieterinnen, die Schwestern Goldberger.

Am Montag, 14. November 1938 früh um 6 Uhr war angeordnet, „unter Einsatz aller Kräfte der Sicherheits- und Ordnungspolizei […] schlagartig“ bei den Karlsruher Juden ehemals polnischer Staatsangehörigkeit Kontrollen durchzuführen. Auf der 107 Personen umfassenden Frauen-Liste ist Pessel Dank, geborene Schächter, Kronenstraße 50 abgehakt. Am 14. April 1939 protokollierte die Karlsruher Revierpolizei, dass der Gewerbebetrieb der Danks in der Kronenstraße 50 aufgelöst sei und dass Frau Dank „am 31. März 1939 nach Zürich abgemeldet“ wurde. In der Tat reiste sie mit Visum für Kuba nach Zürich, wo sie mit Hilfe einer der Schwestern ihres Mannes Aufnahme fand.

Pinkas Dank gelang, wie seine Frau später berichtete, im Mai 1939 die Ausreise aus Polen nach Frankreich, um die gemeinsame Auswanderung nach Kuba zu regeln. Diese Reise muss er auf dem Seeweg zurückgelegt haben. Von der Schweiz aus blieb Paula Dank in Briefkontakt mit ihrem Mann. Sicherlich mit dem Plan, dass seine Frau bald nachkäme, erwarb er ein einzelnes Ticket nach Kuba und reiste von Saint-Nazaire mit einem kleinen Dampfer Richtung Mittelamerika. Über den Verlauf gibt es folgenden Bericht:
„At the end of May 1939, the French Line's Flandre brought 104 German, Austrian, and Czech Jewish passengers to Havana. As in the cases of the St. Louis and the Orduña, Cuban officials would not permit the Flandre's passengers to disembark, and the ship set sail for Mexico. During the second week of June, the Flandre sought permission for its refugee passengers to disembark at several Mexican ports, but without success. After a short time, the Jews aboard the Flandre were forced to return to France, where they were subsequently admitted but interned by the French government.“5

Pinkas war nach seiner unfreiwilligen Rückkehr zunächst in Nantes, Departement Loire-Atlantique gemeldet, später fand er in Crest, Departement Drôme bei Moritz (Maurice) Teller eine Bleibe. Dieser war mit Jetti (Ettel), geborene Gablinger verheiratet, einer 1907 in Zürich geborenen Tochter von Pinkas' Schwester Schewa.

Bei Razzien gegen ausländische, vor allem staatenlose Juden im unbesetzten, vom Vichy-Regime kontrollierten Süden Frankreichs wurde Pinkas am 26. August 1942 in Crest verhaftet6 und am 28. August in das Camp de Venissieux, ein Sammellager bei Lyon gebracht. Aus „Baraque No 8“ in Venissieux schrieb Pinkas Dank wohl am selben Tag seiner Frau, die er offenbar seit dem „Abschub“ aus Karlsruhe im Oktober 1938 nicht mehr gesehen hatte, eine in Kopie überlieferte Postkarte (die allerdings laut Stempel erst am 13. September 1942 nach Zürich abging):
„Meine lb. Frau Peppi, wie du ersiehst befinde ich mich hier im Camp und wie lange ich werde hier bleiben können und wo die Reise wird weiter gehen, das weiß ich nicht. Eine Teil von meine Bagage habe ich mit genommen, und die zweite Teil ist zurück bei unser lb. Neffen Moritz, 2 Anzüge, 1 Paletot […] Herzliche Grüße dein treuer Pinkus. Der Allmächtige muss helfen [...]“.

Es ist wenig bekannt, dass fast die Hälfte der etwa 1.000 jüdischen Internierten, darunter 108 Kinder, durch französische Helfer – u.a. die Amitié Chrétienne des Abbé Glasberg und die jüdische Hilfsorganisation OSE – aus dem Lager Venissieux gerettet werden konnten. Pinkas Dank war nicht darunter. Bereits am 29. August wurde er mit etwa 545 Jüdinnen und Juden per Bahn von Lyon in das Durchgangslager Drancy bei Paris in den besetzten Norden des Landes transportiert – also an die Deutschen ausgeliefert.

Der anschließende 27. RSHA-Transport vom 2. September 19427 setzte sich zunächst aus etwa 120 unbegleiteten Kindern zusammen, die im August aus den Lagern Pithiviers und Beaune-la-Rolande geholt und in das überfüllte, provisorische Lager Drancy gesperrt worden waren. Ihnen wurden mehr als 800 bei den Razzien am 26./27. August festgenommene, erwachsene Jüdinnen und Juden angefügt, darunter Pinkas Dank. Der Güterzug mit 60 Personen oder mehr pro Waggon kam am 4. September im oberschlesischen Auschwitz-Birkenau an. Nur eine Anzahl junger Männer wurde zur Arbeit eingeteilt, solche über 50 nach der Ankunft vergast. Pinkas ist seither für tot erklärt, der angenommene Sterbetag ist der 6. September 1942.

1948 emigrierte die Witwe aus der Schweiz in die USA. 1973 lebte Paula Dank in einem „Nursing Home“ und starb am 4. August 1977 in Rego Park, Queens, N.Y. im Kreis von Angehörigen ihres Mannes: Cilly Sislowitz, eine Tochter von Pinkas' Schwester Schewa Gablinger geborene Dank wird genannt, ebenso Helen Landwirth, eine Tochter von Pinkas' Bruder Avram.

Aus dem zerfallenden K.u.K.-Reich kamen die Danks über die Schweiz in das zunächst weltoffene Karlsruhe. Kaum 20 Jahre später wurden sie durch Rassenwahn und Nationalismus von hier vertrieben und getrennt, ihre Auswanderung scheiterte an der Politik der Aufnahmeländer. so dass Pinkas Dank, von französischen Kollaborateuren preisgegeben, in der deutschen Vernichtungsmaschinerie in Polen sein Leben verlor.

(Christoph Kalisch, Februar 2018)

Anmerkungen:
[1] http://genealogyindexer.org/view/190713Leuchs19b/155/Rybotycze%20Dank .
[2] https://amsquery.stadt-zuerich.ch/query/detail.aspx?ID=398795 .
[3] ITS Arolsen Gestapolisten, Ordner 26, S. 8, in Stadtarchiv Karlsruhe 8/StS 34/136.
[4] Wichtige Quellen: GLA 480/28161, GLA 480/28184, GLA 237 Zug. 1967-19, Nr 275.
[5] https://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10007330 .
[6] http://museedelaresistanceenligne.org/media373-Lettre-du-maire-de-Crest-au-prA .
[7] http://db.yadvashem.org/deportation/transportDetails.html?language=de&itemId=5092599 .